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Stotter-Coaching: vorher – nachher

Mit 16 fand er Gustav Eisenmann und sein Coaching für fliessendes Sprechen. Nach 9 Stunden Coaching kam die Anfrage von SF 1 mit der Sendung Gesundheit Sprechstunde. Daraus entstand ein kurzes *vorher-nachher*-Video:

Wieso wenden wir in unserer Therapie auch Hypnose an?

Es ist wissenschaftlich belegt: Im Zustand der Hypnose, in dem das Unterbewusstsein vorherrscht, spricht jeder Stotterer fliessend. Nur im bewussten Zustand stottert er. Durch Anwendung der Hypnose wird also der bewusst ablaufende “Sprechvorgang” des Stotternden zurück ins Unterbewusstsein verschoben.

Auf der 2. Stufe der Stotter-Therapie, in der aufdeckenden Hypno- oder Hypnose-Therapie, geht es darum,  die Ursachen der Sprach-Behinderung zu finden und aufzulösen.

 

Erfahren Sie mehr über verbreitete Vorurteile zu Hypnose

Was ist Hypnose nicht? Was kann Hypnose nicht?

siehe folgendes Video:

http://www.youtube.com/watch?v=enJE0b0aark&feature=related

 

Was ist Hypnose? Was kann Hypnose?

siehe folgendes Video:

http://youtu.be/cpDyHxjkawI

Was ist Stottern?

Stottern sind hörbare Unterbrechungen des Redeflusses in Form von Blockaden, Wiederholungen und  Dehnungen. Stottern ist meist mit übermässiger Anstrengung beim Sprechen verbunden, die sich in auffälligen Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur und/oder Mitbewegungen von Kopf, Armen, Oberkörper oder Beinen zeigen kann.

Die meisten Stotternden sind männlich. Je nach Untersuchung sind nur ungefähr 20 % der Stotternden weiblich. Deshalb, und aus Gründen der leichteren Lesbarkeit, verwenden wir hier sprachlich die männliche Form.

Der Stotternde weiss im Moment des Stotterns genau, was er sagen möchte, ist aber nicht in der Lage, es störungsfrei herauszubringen. Keine zwei Menschen stottern auf dieselbe Art und Weise. Die Schwere des Stotterns kann auch bei der einzelnen Person je nach Situation, Gefühlslage oder körperlicher Verfassung stark schwanken. Oft weiss der Stotternde selbst nicht, weshalb er wann und mit wem besonders stark oder eben kaum stottert.

Charakteristisch für fast alle stotternden Menschen ist die Angst vor bestimmten Buchstaben oder Wörtern, so auch vor dem eigenen Namen. Damit wird eine Vorstellungsrunde für Stotternde zur hohen Hürde. Sie zeigen meist ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. Das bedeutet, dass jeder Satz, den der Stotternde sagen möchte, in Gedanken nach “gefährlichen” Stolpersteinen abgesucht wird. So werden viele Sätze umformuliert, was die Angst zu versagen, noch verstärkt. Die Sprachstörung basiert auf dem Versuch des Stotternden, den Sprech- und Atemvorgang bewusst zu steuern. So kommt Stottern zu stande.

“Stottern ist das, was Stotternde tun, um Stottern zu vermeiden.” Diese Definition von Stottern zeigt ein Hauptproblem auf: Würde der Stotternde nicht ständig ängstlich daran erinnert, dass er stottern könnte, würde er nicht stottern.

Wieso wenden wir in unserer Therapie auch Hypnose an?